Im Mai standen gleich 2 Projektwochen auf unserem Programm, die wir unter den Titel „Hospiz macht Schule“ in Ottendorf / Lichtenau und Grünlichtenberg / Kriebstein veranstalteten. Gemeinsam mit haupt- & ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern der Erwachsenen-Hospizdienste Domus (Mittweida & Chemnitz), Lebensperle (Geringswalde) und Lebenszeit (Leisnig) gestalteten wir bunte Unterrichtsstunden zu den Themen „Abschied, Tod und Trauer“. Wir gingen gemeinsam auf Fantasie-Reise, hörten Geschichten aus dem Erzähltheater, sangen, sahen Filmausschnitte, fertigten Collagen an, hörten Musik, stellten Dinge pantomimisch dar, bastelten, malten mit Farbe usw.
Es ist uns ein großes Anliegen, uns im Bereich Bildung zu engagieren, denn wir sind davon überzeugt, dass die Themen Verlust und Trauer in die Lehrpläne unserer Schulen gehören, weil sie nun mal Teil der Lebenswelt von Kindern sind. Ziel des Projekts ist eine krisenfeste Vorbereitung der Schüler auf das Leben. Sterben und Tod sollen keine Tabuthemen bleiben, denn da sind sich die Experten einig: Über diese Themen wird mit Kindern oftmals viel zu wenig und viel zu spät gesprochen. Um Kinder nicht zu ängstigen, schweigen die Erwachsenen lieber.
Kindern die Chance zu bieten, das Sterben – wie die eigene Geburt – als Teil des Lebens zu erkennen und dazu sprachfähig zu werden, das ist das Ziel von Hospiz macht Schule.



















